1

Familie und Beruf in Einklang bringen

Wer sich heutzutage für einen Arbeitgeber entscheidet, der schaut sehr genau hin, was ihm das Unternehmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bietet. Nicht selten sind gerade die Kriterien für einen Arbeitsplatzwechsel oder Berufseinstieg ausschlaggebend, die es ermöglichen, neben der Karriere eine Familie gründen zu können bzw. Berufs- und Familienleben in Einklang zu bringen.

Dem hat sich auch das Landeskrankenhaus (AöR) verschrieben, das Mitglied im Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ ist. „Wir möchten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit einer lebensphasenorientierten Personalpolitik weitestgehend unterstützen, sagt Julia Franz, zuständig für Recruiting und Personalmarketing.

Die Kliniken bieten jede denkbare Form der Teilzeitarbeit sowie flexible Arbeitszeitregelungen mit Gleitzeit und automatisierter Zeiterfassung an. „Wer vor der familiären Situation steht, einen Angehörigen zu pflegen, kann seine Arbeitszeit anpassen. Wer in der Familienplanung steckt, kann sich darauf verlassen, dass er im Anschluss an seine Elternzeit wieder in den Beruf einsteigen kann. Durch attraktive Teilzeitmodelle können Eltern in eine Karriere innerhalb des Landeskrankenhauses investieren“, erklärt Franz.

Für den Fall, dass sich Mitarbeiter in Elternzeit befinden oder aus anderen Gründen Sonderurlaub genommen haben, werden sie weiterhin über die Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten, indem ihnen die Mitarbeiterzeitschrift „forum“ sowie die Fort- und Weiterbildungsangebote der Rhein-Mosel-Akademie zugeschickt werden.

Zur weiteren Erleichterung mit Blick auf die Vereinbarkeit tragen die Betriebsrestaurants in den Einrichtungen bei. Dort können Speisen mit nach Hause genommen werden. An den Standorten besteht ferner die Möglichkeit, via Intranet oder telefonisch kurz- oder längerfristig Betreuung und Pflege zu organisieren.

Die Betreuungsleistungen, die vom Kooperationspartner betreut.de angeboten werden, reichen von Kinderbetreuung wie Tagesmütter und Babysitter, über Seniorenbetreuung bis Schüler-Nachhilfe. Dabei werden die Vermittlungskosten vom Landeskrankenhaus übernommen. Zusätzlich erhalten die Mitarbeiter bei Bedarf kostenlos Beratung und Unterstützung bei der Suche nach Pflegeplätzen für Angehörige.

Die Kinderbetreuung kommt auch in den Einrichtungen nicht zu kurz. In Alzey gibt es eine betriebseigene Kindertagesstätte, die als Besonderheit auch während der Ferien geöffnet hat. Kinder können bereits ab der achten Woche in der Kinderkrippe aufgenommen werden. In Mainz befindet sich auf dem Klinikgelände die integrative Kindertagesstätte „Nepomuk“ für Kinder ab zweieinhalb Jahren. Dort haben auch Mitarbeiter mit Wohnort Mainz die Möglichkeit, ihre Kinder betreuen zu lassen. Auf dem Gelände der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach finden sich in der integrativen Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ 45 Plätze. Dort werden Kinder ab dem zwölften Lebensmonat betreut.

Die Einrichtungen des Landeskrankenhauses haben vielfältige Kooperationen mit Fitness- und Gesundheitsanbietern geschlossen. Die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, die vom Landkreis Mayen-Koblenz als besonders familienfreundliches Unternehmen ausgezeichnet wurde, hat beispielsweise eine Kooperation mit einem Fitnessstudio vor Ort geschlossen. Dort können Mitarbeiter zu verbesserten Konditionen trainieren und Fitness-Erfolgsprämien einstreichen.Die Zielsetzung hinter dieser Personalpolitik ist klar: „Wir wollen unsere Mitarbeiter damit langfristig an uns binden und Hand in Hand mit ihnen Berufsleben und Alltag mit Familie, Freizeit und Freunden in einen gesunden Einklang bringen“, wirbt Julia Franz.